Projektwoche an der Schlossschule – gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft
In der letzten Woche vor den Osterferien verwandelte sich die Schlossschule in ein buntes Lernlabor für Nachhaltigkeit. Unter diesem Motto setzten sich die Kinder der Klassen 1 bis 4 in jahrgangsgemischten Gruppen mit zentralen Fragen rund um Umweltbewusstsein und verantwortungsvolles Handeln auseinander.

Aus Stoffresten gestalteten sie eine Weltkarte, auf der Transportwege und Herkunftsländer sichtbar wurden.
Die Projektwoche stand ganz im Zeichen des gemeinsamen Forschens, Ausprobierens und kreativen Gestaltens und war dabei weit mehr als reine Theorie. Die Schüler: innen erforschten den Weg eines T-Shirts rund um die Welt.
Zusätzlich entstanden in einer kleinen Upcycling-Werkstatt neue und kreative Accessoires aus alten Textilien. Das Thema nachhaltige Energie durfte auch nicht zu kurz kommen, hierbei bauten die Kinder Staudämme oder Windräder und entdeckten spielerisch, wie erneuerbare Energie funktioniert und wie wir sie im Alltag sinnvoll nutzen können. Wie können wir lernen, ohne Ressourcen zu verschwenden? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Schüler: innen indem sie einen Test zu den Lerntypen sowie Orte des nachhaltigen Lernens thematisierten.

Besonders stolz waren die Kinder, als sie im Schulgebäude und auf dem Schulgelände Orte gezeigt bekamen, die unsere Schule besonders umweltfreundlich machen. Die am Ende der Woche entstandenen Produkte von Stoffkarten über Windräder bis hin zu Plakaten, Fotos und kleinen Vorträgen machten deutlich, wie viel Wissen, Kreativität und Teamarbeit in den Projekten steckte. Die Projektwoche zeigte eindrucksvoll, dass nachhaltiges Handeln schon bei den Kleinsten beginnt. Die jahrgangsgemischte Arbeit ermöglichte nicht nur vielfältige Lernerfahrungen, sondern stärkte auch den Zusammenhalt unter den Kindern.
Gemeinsam wurde gelernt, gestaltet und Verantwortung übernommen.

Autorin: Patricia Noack